Kulturhistorische Wanderung rund um Bühren

Die Bührener Kreuzsteine

Die Bührener Kreuzsteine

Unser heutiger Termin kollidierte leider mit der Exkursion des Naturpark Münden, ebenfalls rund um Bühren, so dass nur eine kleine, aber feine Gruppe unter der kundigen Führung von Stefan Schäfer am Tieplatz startete. An der Kirche mit dem romanischen Turm und an vielen schönen Fachwerkhäusern vorbei suchten wir zunächst die Stätte der 10 mittelalterlichen Kreuzsteine auf, die 1954 hier von dem Lehrer und Heimatforscher F.B.Jünemann aufgestellt worden waren (in Norddeutschland einmalig!). Weiter ging es zur Gedächtnishütte für Herrn Jünemann, vorbei an der Sandgrube (im Sommer besonders warm, viele Eidechsen) und den Fischteichen (mit neuem Pächter!), an Ginster und Aurorafalter vorbei bis zur Quarzitfundstelle mitten im Wald. Hier haben unsere Vorfahren aus der mittleren Steinzeit den harten Stein für ihre Werkzeuge gefunden. Heute heißt der Ort „Vossküppel“, weil es dort im Steilhang etliche Fuchsbauten gibt/gab.

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Zwischendurch hörten und sahen wir etliche Vögel: z.B. Gartengrasmücke, Fitis, Dorngrasmücke und Kleiber, und wir hatten eine wunderbare Aussicht auf die Umgebung. Zwei Orstansässige unterstützten uns in allen Fragen. Das Engagement einiger Dorfbewohner für Natur und Umwelt ist überall deutlich zu erkennen.
Zurück auf dem Tieplatz war bei Kaffee, Tee und Kuchen (Danke, Edith und Walter!) noch Zeit für Gespräche und neue Planungen.

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