Neu beim NABU Dransfeld: ein Ziegen-Dschungelcamp !

Nach gefühlt tausend schweren Arbeitsstunden ist es endlich soweit: auf die
Huteweide am Dreisch bei Ellershausen  sind die ersten Tiere gestellt worden,
nämlich Stiefelsohn und Banshee, die beiden prächtigen Ziegen. Bis dahin war es
ein sehr langer Weg, den wir hier noch einmal kurz in Erinnerung
rufen:

Vor etwa 12 Jahren wurde diese Fläche, bis dahin ein Maisacker,
vom NABU erworben, nachdem der Landwirt, der das Grundstück verkauft hatte, zum
Abschied noch einmal kräftig Gülle hatte regnen lassen. Das Gelände wurde
eingezäunt und blieb brach liegen. Bald fanden sich selbstständig die ersten
Baumarten ein, vor allem Schwarzerlen und Birken. Dazu pflanzte der NABU gezielt
Eichen und weitere Bäume, die für eine Beweidung geeignet sind, wie z.B. die
seltene Elsbeere. Im Jahre 2012 wurden einige Schneisen in den Bewuchs
geschlagen und die Eichen durch Drahtverhau gesichert. Zwei Drittel der gesamten
Fläche wurde abgezäunt (Eichenpfähle als Pfosten – besonders langlebig!) und
Isolatoren gesetzt. Die Zuwegung wurde erweitert, ein großes Holztor gebaut und
ein Unterstand für die Tiere. Ein Blick auf die Fotos erklärt Euch den Namen
„Dschungelcamp“.

Bild 746 (2)

Fotos: Walter Peters

Wir danken allen Helfern für ihre Tatkraft und ihre
Ausdauer – ohne Euch wäre die Aktion über so viele Jahre nicht möglich gewesen.
Manchmal war es zu heiß, manchmal zu kalt, manchmal zu schweißtreibend, ab und
zu einfach zu viel. Aber wir haben es dennoch und gemeinsam
geschafft……

Bild 716

Bild: Stiefelsohn arbeitet jetzt im Dschungelcamp

H. Döring

 

Über frauenschuh

Schaf- und Ziegenhalterin, 1. Vorsitzende NABU Dassel-Einbeck, Beiratsmitglied NABU Altkreis Münden, Apothekerin. Motto? Wir haben nur dieses eine Leben! Dieses eine, wunderbare Leben!!!
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2 Antworten zu Neu beim NABU Dransfeld: ein Ziegen-Dschungelcamp !

  1. Klaus Brandenburg schreibt:

    Mein Vorschlag:
    Die Beiden sollten sich den Gegebenheiten entsprechend besser „Tarzan“ und „Jane“ nennen.
    Ich bin wirklich gespannt, wann das letzte Blatt dran glauben muss. Eine interessante und nicht alltägliche Variante der „Landschaftspflege“. Wobei es meiner Meinung nach müßig ist, ob man das hier als solche bezeichnen kann oder darf. Dann wäre es notwendig, den Begriff als solchen
    grundsätzlich in Frage zu stellen.
    Auf jeden Fall ein Projekt, auf das der Verein zurecht stolz sein kann.

  2. Bernhard biel schreibt:

    Lieber Klaus, schau wenn du Zeit hast die gesamte Truppe an. Ich könnte tagelang auf der Bank vor dem Tor sitzen und sie beobachten,natürlich bei Kaffee und Kuchen!

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