Rückblick auf die NAJU Veranstaltung „Ahuuuuu – war das nicht ein Wolf“ in Adelebsen

najuahuuu

Vorneweg mein herzlichstes Dankeschön an die NABU-Wolfsbotschafterin Christiane Schröter-Kunze, die am heutigen Donnerstag in Adelebsen ihren Wolfs-Vortrag hielt. Wobei… Vortrag war ja nur das eine…
wieriechstdu

Aber wie finde ich z.B. heraus, ob ich ein Pfefferminz- oder ein Pfirsich-Wolf bin? Wölfe können sehr gut riechen und erkennen ihr Rudel leicht am Geruch. Da taten wir uns schon deutlich schwerer!

schnupperprobe

Und ob wir unser Wolfsgeheul 9 km weiter noch gehört hätten, darf dann doch bezweifelt werden. So viele spannende Details haben wir über den Wolf gelernt: Dass er keine großen Rudel bildet, sondern die 2 jährigen Jungtiere schon weiter wandern müssen. Dass er überwiegend Rehe frisst und gerne Wildschweine – selbige sich aber gar nicht so einfach erlegen lassen, da sie selbst sehr wehrhaft sind. Gegen einen zarten Lammbraten hat der Wolf freilich auch nichts. Das wiederum heisst, dass er lernen muss, dass "Schaf weh tut". Und weh tun kann es nur, wenn es mit Strom gesichert ist. Und selbst das ist nicht so ganz einfach… schwacher Strom reicht nicht, es muss schon „ordentlich Wumms“ auf dem Zaun sein. Wir müssen also umdenken. Denn… er wird kommen, der Wolf. Auch zu uns.

10 Kinder sind gekommen um kleine Wolfsexperten zu werden. Wir verlassen mit einem weinenden und einem lachenden Auge Adelebsen. Die Winterhalbjahrs-NAJU lief heute aus. To be continued… wir kommen wieder 😉

Über frauenschuh

Schaf- und Ziegenhalterin, 1. Vorsitzende NABU Dassel-Einbeck, Beiratsmitglied NABU Altkreis Münden, Apothekerin. Motto? Wir haben nur dieses eine Leben! Dieses eine, wunderbare Leben!!!
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