Rückblick Amphibienschutzzaun-Aufbau in Adelebsen und Ossenfeld

Am Samstag, den 3.3.12 hat der NABU Samtgemeinde Dransfeld e.V. 2 Amphibienschutzzäune aufgebaut. Der Adelebser Zaun wird seit einigen Jahren durch einen Göttinger Amphibienschützer aufgebaut und betreut. In Kooperation mit dem NABU ist die Arbeit dieses Jahr aber schneller und technisch ausgereifter ausgeführt worden. Wir finden den Einsatz eines Einzelnen aber herausragend! Wenn jeder so ein nachhaltiges Engagement zeigen würde… ein großes Lob und Dankeschön von uns!
Unter Beteiligung von Adelebser Bürgern waren wir an diesem Zaun auch wirklich „flott unterwegs“! Ein tolles Beispiel für gelungene Teamarbeit!

Mittags setzten wir nach Ossenfeld um. Ich würde es mal so beschreiben: Die Zusammenarbeit mit den Ossenfelder Bürgern ist zumindest noch ausbaufähig…
2 Ossenfelder NABU-Mitglieder waren zuverlässig vor Ort und die betreuen den Zaun auch mit – die eigentliche Sammelarbeit kommt ja erst noch. Ich würde mir indes wünschen, dass auch andere Anwohner uns unterstützen würden. Der Zaun ist doch an die 200 m lang und der Lehmboden ist eine Herausforderung… Heute Morgen kam ich bei der Kontrolle mit einem Ossenfelder ins Gespräch. Zeitung? Liest nicht jeder. Aushang im Kasten… da steht so selten Aktuelles drin, das man da gar nicht mehr reinschaut. Das ist ein Hinweis, dem man sich gedanklich mal nähern muss. Die Dransfelder Information ist hierfür auch nicht das richtige Medium, denn die Krötenwanderung ist spontaner als der Redaktionsschluss… vielleicht wären Handzettel im Briefkasten eine Lösung?
Aufbau Ossenfeld

Immerhin! Der Zaun steht und er ist noch ein wenig länger geworden als im letzten Jahr. Wir danken dem Landwirt, der uns dieses mal gestattet hat, seine Ackereinfahrt zu verschliessen – genau da ist nämlich einer der hot spots der Wanderung. Das erleichtert die nun folgende Arbeit sehr!
Der Ossenfelder Krötenzaun 2012

Noch ein Hinweis: Wir bitten nicht eigenmächtig ohne Rücksprache die Amphibien aus den Eimern zu nehmen! Es geht nicht nur darum die Amphibien heil über die Straße zu bringen – sondern auch darum die Arten und ihre Bestände statistisch zu erfassen. Nur so kann nachvollzogen werden, ob die Schutzmassnahmen ausreichen und wie sich die Bestände über die Jahre entwickeln. Der Landkreis erwartet daher ausgefüllte Meldebögen…
Aber… natürlich freuen wir uns sehr, wenn Ossenfelder mithelfen wollen! In Absprache mit uns wäre es eine wunderbare Sache Unterstützer zu finden…

Kontakt: Walter Peters: 05506/999822

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.