Rückblick auf die gemeinsame Pfiffikus – NABU Aktion: Nester und Nistkästen

Am 07.01.2012 fand am Max Planck Gymnasium in Göttingen eine Veranstaltung unter dem Titel „Nester und Nistkästen“ statt. Die dortige Pfiffikusgruppe bot Sabine vom NABU die Möglichkeit, das für die Juleica ( Jugendleitercard) benötigte Kinderprojekt durchzuführen! Mein ganz herzlicher Dank gilt somit vorneweg der Schule und der Pfiffikusgruppe – ganz besonders aber Frau Runte, Frau Immenhausen, Frau Lühder und Herrn Schink – als auch dem Direx für sein o.K.

Vorneweg hielt ich einen Powerpoint-Vortrag über die verschiedenen Nester sowie natürliche Bruthöhlen. Auch die unterschiedlichsten Nistkästen zeigte ich per Bild – als auch live vor Ort. Es war für die Kinder vermutlich schon eine seltene Gelegenheit eine Steinkauzniströhre oder ein kunstvolles Zaunkönignest anfassen zu können.

Auch die beiden zuletzt an der Auschnippe geborgenen „Müllnester“ hatten wir dabei. Ein Foto konnte belegen, dass so eine vermeintlich harmlose Plastikschnur ein tödliches Drama auslösen kann…

Wir lernten anhand der vielen Bilder, die verschiedenen Niskästen zu bewerten. Mutmaßungen wurden zudem angestellt, was zu toten Nestlingen führen kann und wir spannten den Bogen hin zu natürlichen Gärten – denn der beste Nistkasten nutzt gar nichts, wenn die Nahrung fehlt.

Nistkästen sollten auch gepflegt werden… nach der Brut kann man den Nistkasten öffnen und das alte Nest heraus nehmen um es in der Mülltonne zu entsorgen. Im Garten ist es durchaus praktikabel einen Topf kochendes Wasser in den Nistkasten zu schütten um den Parasiten nach Möglichkeit den Garaus zu machen.

Und so sah die Gruppe beim gemeinsamen Zusammenschrauben der Nistkästen aus:

Das sieht doch schon gut aus….

…. auf der Zielgeraden.

Es hat sehr vielSpaß gemacht! Vielen Dank an Euch alle! Denkt dran – die Nester könnt Ihr ruhig schon jetzt aufhängen. So manche kalte Winternacht wird ein Vogel das trockene und windgeschützte Plätzchen darin zu schätzen wissen….

Auch hier ein Ausblick… gerne würden wir den Pfiffikus auf Exkursion schicken – an den Krötenzaun in Ossenfeld. Somit vielleicht auf ein Wiedersehen im Frühjahr!

Eure

Sabine Schumacher

PS: Und last but not least: Ein besonderer Dank geht an Walter Peters vom NABU, der mit Engelsgeduld das Quartett der Akkuschrauber im Auge behielt als auch an meine Tochter Lena, die ebenfalls kräftig mitgeholfen hat die Schrauben an ihren Platz zu drehen. Als auch: An Elke Kröhl – die uns mit Nestern und Fotos versorgt hat. Und zu guter Letzt: An Forumsmitglieder, die ebenfalls Fotos geschickt haben, die ich für diesen Zweck verwenden durfte.

Über frauenschuh

Schaf- und Ziegenhalterin, 1. Vorsitzende NABU Dassel-Einbeck, Beiratsmitglied NABU Altkreis Münden, Apothekerin. Motto? Wir haben nur dieses eine Leben! Dieses eine, wunderbare Leben!!!
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