Masuren – Natur und Kultur erleben in Nordost-Polen

Marienburg in Masuren

NABU Samtgemeinde Dransfeld e.V.
lädt zum Filmabend ein

In der Dransfeld Stadthalle, Am Bleichanger 13
Donnerstag 23.11.2017 | 19.30 Uhr

Werner Rohlmann – Natur-und Dokumentarfilmer – präsentiert an diesem Abend seinen neuesten Film.

Zu den schönsten und in ihrer Ursprünglichkeit einmaligen Landschaften gehört ohne Zweifel in Polen das ehemalige Ostpreußen und dort insbesondere Masuren, das Land der stillen Seen und dunklen Wälder, Rückzugsgebiete für Wisente, Wölfe, Wildpferde und viele andere seltene Tierarten.
Bei unserer Ankunft in Polen südlich von Masuren beginnt im Frühjahr der Vogelzug gen
Norden. In einem der größten und weitgehend naturnahen Flusstäler Europas, an Narew und Biebrza rasten tausende Vögel, die dann aufgetankt nach Skandinavien weiter ziehen. In den mit Sumpfdotterblumen übersäten Wiesen bieten Grünfrösche, Kreuzkröten, Wechselkröten und Unken ein symphonisches Konzert der Extraklasse.
Meist nahtlos fügt sich die ursprüngliche Wildnis in die umgebende Kulturlandschaft ein, die dank der vorwiegend kleinbäuerlichen-extensiven Nutzung in weiten Teilen ihre Natürlichkeit bewahren konnte.
Ein wahrer Höhepunkt ist unsere Kanutour auf dem Krutynia-Fluss in Masuren. Hier
beobachten wir Eisvögel beim Fischen. Am Ufer von Bibern gefällte Espen geben dem Fluss einen Urwaldcharakter. Über uns in den Weiden bauen Beutelmeisen emsig an ihren beutelförmigen Nestern und auf einer kleinen Flussinsel spielen junge Fischotter.
In Masuren finden wir nicht nur unberührte Natur, Masuren bietet auch kultur-historisch wahre Schätze. Wir besuchen in Swieta Lipka (Heiligelinde), die Wallfahrtskirche. Der Innenraum ist ein Meisterstück des barocken Illusionismus. Die Marienburg, der größte Backsteinbau Europas, erbaut im 13. Jahrhundert vom Deutschen Orden.
Über holpriges Pflaster geht es weiter zum Oberländerkanal. Mit guter, alter deutscher
Technik werden Schiffe fünf mal auf eine Lore geladen und mit dem Seil gezogen, um auf diese Weise die Schiefen Ebenen zu überwinden.
Die Wolfsschanze, Hitlers Hauptquartier, zieht jährlich mehr als 300 000 Touristen an, ein Ort mit dunkler Vergangenheit, heute ein ideales, frostsicheres Winterquartier für Fledermäuse.
Am Ende übernimmt die Natur, was der Mensch hinterlassen hat.
Anlässlich des 25 jährigen Bestehens der Deutschen Minderheit wird in Bischofsburg nach altem Brauch mit Musik und Tanz gefeiert.
Wir sind unterwegs in der Puszcza Borecka, (Borkener Wald). Hier wurden Wisente aus Wisent-Bulle_5570dem Bialowieza Nationalpark ausgewildert. Ein wahrhaft erhabener Anblick, wenn die bis zu 1000
kg schweren Kolosse mit zotteligem Fell und mächtigem Schädel durch die Wälder ziehen.
Elche, ein Wolfsrudel und Luchse kreuzen unseren Reiseweg. In einer alten Buche über uns
füttert ein Schwarzstorch seinen Nachwuchs. Unser nächstes Ziel, das Storchendorf Zywkowo. Hier gibt es doppelt so viel Storchennester wie Einwohner. Im Gebiet an der russischen Grenze blühende Wiesen, ein Schlaraffenland für Insekten. Davon profitieren auch die farbenprächtigsten Vögel Europas, die Bienenfresser.
Pittoreske Bauernarchitektur in der Weichselniederung. Es ist eine Verquickung von polnischer und niederländischer Architekturtradition. Wir machen einen Abstecher nach Danzig, gehen auf Entdeckungstour. Das Herz des alten Danzig bildet der Lange Markt mit den repräsentativsten Bauten. Leba an der Ostsee, eine alte Fischersiedlung, heute ein moderner Badeort, der viele
Touristen anlockt. Von Leba starten wir unsere Wanderung durch den Slowinski Nationalpark.
Über mehrere Kilometer erstrecken sich die bis zu 45 m hohen Wanderdünen.
Dann geht es zurück in die Wälder von Masuren. Es ist Paarungszeit beim Rotwild. Das
Röhren vom Brunftplatz ist unüberhörbar. Der Herbst hält Einzug. Zigtausend Kraniche aus dem Baltikum und Skandinavien legen hier in Masuren einen Zwischenstopp ein, bevor es in den warmen Süden geht. Auch wir treten die Heimreise an.

Dieser Film ist in 5 Jahren Drehzeit entstanden.

VVK: http://www.wero-naturfilm.de/tickets | W. Rohlmann, Tel. 05502-944073
Schreibwaren Grischke, Dransfeld Lange Str. 61
9,00 €, ermäßigt 8,00 € (Schüler/Studenten) | Kinder bis 12 Jahre Eintritt frei
Abendkasse: 10,00 €, ermäßigt 9,00 € (Schüler/Studenten)

Auszeichnungen:
1.Preis „Goldener Schmetterling“ – Bundesfilmfestival Natur
2. Preis und Publikumspreis – Nieders. Autoren-Film-Festspiele Nord

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Auf der Suche…

Zwei Aktionen stehen in der nächsten Zeit an, für die wir jugendliche Unterstützer suchen… wenn der Frost anhält, können wir endlich das tolle Entenhaus, an dem 2015 stundenlang gebaut wurde, auf den Ossenfelder Teich bringen.

Ebenfalls am Ossenfelder Teich warten noch unsere Nistkästen auf eine Kontrolle und Reinigung.

Kinder und Jugendliche, die uns dabei unterstützen wollen – vielleicht auch schlicht neugierig sind ob und womit die Kästen bezogen waren… können sich gerne melden unter: info@nabumuenden.de oder bei Lena in Ossenfeld: 05502/910863

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Fundamental…

Keine Frage, wir hatten unseren Spaß! Indes kamen wir noch nicht zum Anstrich. Das Fundament hat noch einmal unsere ganze Aufmerksamkeit gefordert. Dank Stephanie, die mitdachte, warum da so viele kleine Latten übrig blieben… hat das Entenhaus auch noch zusätzlich ein Latten-Fundament bekommen, damit der Entenschieeeet da nicht flächendeckend sitzt. Und… das sieht man hier: Die Jugendlichen mussten auch noch den Schwimmträger passend sägen, einfügen und befestigen.

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Der nächste Termin ist dann aber endgültig ein Streichtermin: Montag, den 28.9.2015 treffen wir uns um 17 Uhr.

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Fine Tuning – Anstrich für die Villa

Herzlich laden wir dazu ein am Donnerstag, den 17.9.2015  die Villa Quak mit einem Anstrich zu versehen. Schwedenrot soll sie werden. Teichfolie hat uns Siggi aus Münden gegeben. Vielen Dank dafür!

Wir treffen uns am Donnerstag um 16 Uhr im Waldweg 25 in Ossenfeld!

Eingeladen sind alle Kinder ab Klasse 3 – auch Ältere werden sich wohl fühlen, die Älteste der NAJU ist 17. Also geeignet für alle jungen Menschen, die Natur spannend finden 😉

Unsere NAJU kostet keinen Eintritt. Auch eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht zwingend.

Bitte beachtet, dass jüngere Kinder eine Telefonnummer mitbringen, bei der z.B. im Falle einer „Nichtabholung“ nachgefragt werden kann, bzw. ein Zettel für „Fußgänger“, dass sie sich alleine nach Ende der Veranstaltung nach Hause begeben dürfen.

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Villa Quak!

Nisthilfe 4.0! Während andere noch ganz normale Nistkästen bauen, haben wir uns von den waschbärsicheren Nistkästen über die Zusammenarbeit in Inklusion nun an etwas gewagt, was wohl nur die wenigsten Jugendgruppen zusammen geschraubt haben: Ein Entenhaus, die Villa Quak!

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Grundsätzlich hätte man es auch als Kinderspielhaus oder Hundehütte verwenden können 😉

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Ein lustiger Praxistermin, der indes Folgetermine nach sich zieht.

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Denn… so naturfarben ist es ja nett. Mit ungiftigen Farben indes bestimmt ein echter Hingucker und beständiger. Zusätzlich brauchen wir noch eine duroplastische Platte zwecks Auftrieb. Und dann? Analog zur Schiffstaufe die Entenhaustaufe.

Lust mitzumachen? Na dann einfach hier regelmäßig auf den Blog schauen. Hier veröffentlichen wir die Termine.

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NAJU am 3.8.2015 – wir bauen ein Entenhaus!

Nistkästen… kann jeder. Aber auf die Idee eines Entenhauses… so was besonderes können sich nur die Jugendlichen selber ausgedacht haben. Und so war es auch. Das Entenhaus entstand auf einem Bild (und nicht nur einem) zum Projekt „Ins Wasser fällt ein Stein“. Und so nehmen wir dieses Detail nun in Angriff….

Wir treffen uns am 3.8.2015 in Ossenfeld, Waldweg 25 um 15 Uhr. Die Teile des Entenhauses sind zwar vorgefertigt, aber das wird eine kniffelige Tüftelei. Das verspricht sehr lustig zu werden!

Geeignet ist die Veranstaltung für Kinder ab Klasse 3 – unsere Älteste ist übrigens 17. Also ein bunter Altersmix 😉 In den Ferien nichts zu tun? Na dann schaut vorbei und macht mit! Anmeldung unter info@nabu-muenden.de oder unter 05564/2796 (bitte ab nachmittags). Anmeldeformular hier oben auf dem Blog. Das kann ausgefüllt dem Kind zur Veranstaltung mitgegeben werden. Ist aus rechtlichen Gründen erforderlich (z.B. Angabe einer Telefonnummer, falls ein Kind erkrankt, sich verletzt, Mama nicht kommt um Kind abzuholen ect.)

 

 

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Rückblick auf die NAJU vom 13.7.2015

Nö, Regen hindert uns nicht. Unsere NAJU´s scheuen nicht Wind und Wetter. Wind… der war heute auch ganz nützlich….

Wir haben zufrieden die Veränderungen am Teich betrachtet. Durch die Pflanzaktion mit den Dransfelder Imkern und das Pflegekonzept der Stadt, die den Uferbereich beim mähen ausspart, blüht da viel mehr als früher. Auch unser windschiefer Kübel hält was er nicht verspricht 😉 Derzeit dominiert die Nachtkerze…

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Heute haben wir somit uns auch einfach mal den Spaß erlaubt einfach etwas zu basteln. Flöße sind so entstanden – komplett aus Naturmaterialien. Selbige haben wir dann mit unseren Wünschen auf die Reise geschickt. Lenas windschiefes Modell segelte davon. Nach dem Motto: Man bleibe auf Kurs und verfolge strickt sein Ziel, auch wenn die See rau ist. Oder so ähnlich 😉 Auch ein „Nur-Floß“ ohne Segel tuckerte tapfer durch den Wind über den Teich. Man kommt auch ohne Schnickschnack vorwärts!

Und unser NAJU-Floß? Mit Segel und Kiel? Das schwamm zwar 1a – dümpelte aber stets im Uferbereich. Hm. Was will uns das sagen? Keine großen Sprünge, aber konstant seetüchtig?

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Der nächste NAJU Termin wird wieder ein äh… Nistkastenbau. Neiiiin, nicht schon wieder! Wir schwören: SO was… habt Ihr noch nie gebaut! Ein Entenhaus wird es werden! Tag und Uhrzeit wird demnächst veröffentlicht! Wir machen einen Ferientermin. Keine Zeit… kann da als Argument nicht zählen die NAJU nicht mal kennen zu lernen 😉

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