Erstes Treffen der NAJU Altkreis Münden ein voller Erfolg!

In Zeiten von Artenschwund und globaler Erwärmung entschieden sich am Montag, den 16.04.2018, Studenten und Schüler ab 16 Jahren dazu, endlich selbst etwas zu tun. Die NAJU Altkreis Münden wird, trotz des Namens, in und um Göttingen Naturschutzarbeit verrichten und freut sich über jeden weiteren Teilnehmer! Wir werden in Podiumsdiskussionen die großen Naturschutzfragen unserer Zeit erörtern, uns in Vorträgen und Exkursionen spannenden Themen widmen und selbst im Hauseigenen Naturschutzgebiet mit anpacken.

 

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Auf der Suche…

Zwei Aktionen stehen in der nächsten Zeit an, für die wir jugendliche Unterstützer suchen… wenn der Frost anhält, können wir endlich das tolle Entenhaus, an dem 2015 stundenlang gebaut wurde, auf den Ossenfelder Teich bringen.

Ebenfalls am Ossenfelder Teich warten noch unsere Nistkästen auf eine Kontrolle und Reinigung.

Kinder und Jugendliche, die uns dabei unterstützen wollen – vielleicht auch schlicht neugierig sind ob und womit die Kästen bezogen waren… können sich gerne melden unter: info@nabumuenden.de oder bei Lena in Ossenfeld: 05502/910863

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Fundamental…

Keine Frage, wir hatten unseren Spaß! Indes kamen wir noch nicht zum Anstrich. Das Fundament hat noch einmal unsere ganze Aufmerksamkeit gefordert. Dank Stephanie, die mitdachte, warum da so viele kleine Latten übrig blieben… hat das Entenhaus auch noch zusätzlich ein Latten-Fundament bekommen, damit der Entenschieeeet da nicht flächendeckend sitzt. Und… das sieht man hier: Die Jugendlichen mussten auch noch den Schwimmträger passend sägen, einfügen und befestigen.

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Der nächste Termin ist dann aber endgültig ein Streichtermin: Montag, den 28.9.2015 treffen wir uns um 17 Uhr.

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Fine Tuning – Anstrich für die Villa

Herzlich laden wir dazu ein am Donnerstag, den 17.9.2015  die Villa Quak mit einem Anstrich zu versehen. Schwedenrot soll sie werden. Teichfolie hat uns Siggi aus Münden gegeben. Vielen Dank dafür!

Wir treffen uns am Donnerstag um 16 Uhr im Waldweg 25 in Ossenfeld!

Eingeladen sind alle Kinder ab Klasse 3 – auch Ältere werden sich wohl fühlen, die Älteste der NAJU ist 17. Also geeignet für alle jungen Menschen, die Natur spannend finden 😉

Unsere NAJU kostet keinen Eintritt. Auch eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht zwingend.

Bitte beachtet, dass jüngere Kinder eine Telefonnummer mitbringen, bei der z.B. im Falle einer „Nichtabholung“ nachgefragt werden kann, bzw. ein Zettel für „Fußgänger“, dass sie sich alleine nach Ende der Veranstaltung nach Hause begeben dürfen.

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Villa Quak!

Nisthilfe 4.0! Während andere noch ganz normale Nistkästen bauen, haben wir uns von den waschbärsicheren Nistkästen über die Zusammenarbeit in Inklusion nun an etwas gewagt, was wohl nur die wenigsten Jugendgruppen zusammen geschraubt haben: Ein Entenhaus, die Villa Quak!

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Grundsätzlich hätte man es auch als Kinderspielhaus oder Hundehütte verwenden können 😉

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Ein lustiger Praxistermin, der indes Folgetermine nach sich zieht.

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Denn… so naturfarben ist es ja nett. Mit ungiftigen Farben indes bestimmt ein echter Hingucker und beständiger. Zusätzlich brauchen wir noch eine duroplastische Platte zwecks Auftrieb. Und dann? Analog zur Schiffstaufe die Entenhaustaufe.

Lust mitzumachen? Na dann einfach hier regelmäßig auf den Blog schauen. Hier veröffentlichen wir die Termine.

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NAJU am 3.8.2015 – wir bauen ein Entenhaus!

Nistkästen… kann jeder. Aber auf die Idee eines Entenhauses… so was besonderes können sich nur die Jugendlichen selber ausgedacht haben. Und so war es auch. Das Entenhaus entstand auf einem Bild (und nicht nur einem) zum Projekt „Ins Wasser fällt ein Stein“. Und so nehmen wir dieses Detail nun in Angriff….

Wir treffen uns am 3.8.2015 in Ossenfeld, Waldweg 25 um 15 Uhr. Die Teile des Entenhauses sind zwar vorgefertigt, aber das wird eine kniffelige Tüftelei. Das verspricht sehr lustig zu werden!

Geeignet ist die Veranstaltung für Kinder ab Klasse 3 – unsere Älteste ist übrigens 17. Also ein bunter Altersmix 😉 In den Ferien nichts zu tun? Na dann schaut vorbei und macht mit! Anmeldung unter info@nabu-muenden.de oder unter 05564/2796 (bitte ab nachmittags). Anmeldeformular hier oben auf dem Blog. Das kann ausgefüllt dem Kind zur Veranstaltung mitgegeben werden. Ist aus rechtlichen Gründen erforderlich (z.B. Angabe einer Telefonnummer, falls ein Kind erkrankt, sich verletzt, Mama nicht kommt um Kind abzuholen ect.)

 

 

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Rückblick auf die NAJU vom 13.7.2015

Nö, Regen hindert uns nicht. Unsere NAJU´s scheuen nicht Wind und Wetter. Wind… der war heute auch ganz nützlich….

Wir haben zufrieden die Veränderungen am Teich betrachtet. Durch die Pflanzaktion mit den Dransfelder Imkern und das Pflegekonzept der Stadt, die den Uferbereich beim mähen ausspart, blüht da viel mehr als früher. Auch unser windschiefer Kübel hält was er nicht verspricht 😉 Derzeit dominiert die Nachtkerze…

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Heute haben wir somit uns auch einfach mal den Spaß erlaubt einfach etwas zu basteln. Flöße sind so entstanden – komplett aus Naturmaterialien. Selbige haben wir dann mit unseren Wünschen auf die Reise geschickt. Lenas windschiefes Modell segelte davon. Nach dem Motto: Man bleibe auf Kurs und verfolge strickt sein Ziel, auch wenn die See rau ist. Oder so ähnlich 😉 Auch ein „Nur-Floß“ ohne Segel tuckerte tapfer durch den Wind über den Teich. Man kommt auch ohne Schnickschnack vorwärts!

Und unser NAJU-Floß? Mit Segel und Kiel? Das schwamm zwar 1a – dümpelte aber stets im Uferbereich. Hm. Was will uns das sagen? Keine großen Sprünge, aber konstant seetüchtig?

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Der nächste NAJU Termin wird wieder ein äh… Nistkastenbau. Neiiiin, nicht schon wieder! Wir schwören: SO was… habt Ihr noch nie gebaut! Ein Entenhaus wird es werden! Tag und Uhrzeit wird demnächst veröffentlicht! Wir machen einen Ferientermin. Keine Zeit… kann da als Argument nicht zählen die NAJU nicht mal kennen zu lernen 😉

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Bilder aus Ossenfeld

Die Beweidungsprojekte im NSG laufen – heute wurde die Kleinfläche geräumt. Robert hat erneut mitgeholfen – und wer dabei ist, der bekommt eben auch Einblicke in die örtliche Natur, die andere nie erhaschen werden.

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Foto: Robert Schumacher

Dieses Jahr sind ausgesprochen viele Zauneidechsen unterwegs 😉 Sowohl neben der Kleinfläche als auch auf meiner sogenannten „Hazienda“.  Ihnen gefällt die Beweidung, auch wenn der akute Vorgang erst einmal stören wird. Sie können sich aber nur wohlfühlen, wo die Flächen offen gehalten und sonnige Plätzchen gefunden werden.

By the way…. wir suchen für Freitag noch Helfer. Wir  müssen dieses Jahr im Pflegegebiet des NABU Altkreis Mündens in Absprache mit der UNB einen Bereich der Talsohle mähen. Das Colchicum ist dieses Jahr so massiv vorhanden, dass in diesen Bereich kein Weidetier darf. Der Balkenmäher wird das zwar flott erledigen – indes muss das Material von der Fläche. Auch hier zum Nutzen eben jener Zauneidechsen… Ossenfeld verstehen wir zurecht als eine Art „Gesamtkunstwerk“.

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Herkulesstaude – riesig…. und ein riesengroßes Problem

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Foto: Dr. Jürgen Endres

 In den 70er Jahren fand man diese imposante Pflanze in den Hochglanzmagazinen von Gartenbetrieben. Solitärpflanze nannte sich das. Bienenmagnet. Selten. Rar. Exot aus dem Kaukasus. 

Doll, nicht wahr? Jeder will was für die Natur tun. Und selten…ha! Da wird der Nachbar aber neidisch drein schauen. Man bestelle sich eine Pflanze und staune über die riesigen Blüten und die gefällige optische Wirkung. Was für ein Insektenmagnet…

 Nach dem Verblühen gebe man alles auf dem Kompost und beim wieder ausbringen der verrotteten Bestandteile erlebe man plötzlich sein grünes Wunder…

 30.000 – 50.000 Samen hat so ein Blütenstand und die überstehen die Gartenkomposte gut. Nachwuchssorgen hat die Pflanze somit nicht. Nur der Gärtner… der wähnt sich pfiffig und entsorgt den Blütenstand vom nächsten Jahr – hoffentlich hat´s keiner gesehen – in der Natur. Hat den Vorgang keiner gesehen… dann aber die Folgen ein Jahr später, wenn fern von Gärten wo einst z.B. Mädesüß und Blutweiderich blühten, auf einmal lauter Herkulesstauden stehen. 

Jetzt nimmt das Drama seinen weiteren Lauf. Kinder spielen im Herbst. Juih, was kann man aus den großen, stabilen holen Stängeln nicht alles machen… Blasrohre, Ferngläser… der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Nur das sollte man eben dringend lassen… so manch ein Sprössling wurde so zum medizinischen Notfall! Glauben Sie nicht? Die Suchmaschinen liefern bei den Stichworten Herkulesstaude und Verbrennung Bilder, von denen ich nicht sicher bin, dass Sie sie sehen wollen. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen ein Kind in der Jugendgruppe zu haben, das mir seine schon vor einiger Zeit erlittenen Verbrennungen zeigte. Da rutscht so etwas auf einmal ganz nah an einen heran. Und man erleidet einen Schweißausbruch, wenn man Mitarbeiter einer Gemeinde ohne Schutzanzug bei der Bekämpfung jener Pflanze sieht. Den zweiten thermischen Schub bekommt frau, wenn man sieht WIE sie die Staude bekämpfen. 

Eine Staude… ist ja dadurch gekennzeichnet, dass sie im Sommer treibt und blüht, dann im Spätherbst oberirdisch teilweise oder vollständig abstirbt und im nächsten Jahr das ganze Treiben von vorne losgeht. Wie sinnvoll ist es also, eine Staude durch Schnitt zu bekämpfen?! Gar nicht. Ganz im Gegenteil. Eine Herkulesstaude nimmt den Schnitt- egal zu welchem Zeitpunkt- zum Anlass mehrere Triebe nachzuschieben. So wird aus einer Pflanze… schnell ein Bestand. Manchmal auch unfreiwillig, wenn die Straßenränder an den Landstraßen ganz klassisch mit dem Mähwerk gepflegt werden.  

Keiner will Romane lesen. Zur Bekämpfung kann man im Internet viele informative Quellen finden. Empfehlenswert ist z.B. die, der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.  

Sehen sie Bestände bei uns, so können Sie die auch der UNB (Unteren Naturschutzbehörde) in Göttingen melden.  

Und die Moral aus der Geschicht: Gartenabfall entsorgt man nicht draußen in der Landschaft. Und es lohnt den Blick als Gärtner weg von „exotisch“ „selten“ „rar“ „imposant“ hin auf die ebenfalls ansprechenden einheimischen Schönheiten zu richten. Die sind übrigens teilweise gerade wegen so manchem Neophyten selber mittlerweile selten und rar geworden. So ein Blutweiderich macht sich übrigens nett am Gartenteich. Und das Mädesüß ist nicht nur ein Insektenmagnet zur Blütezeit… es dient z.B. auch einheimischen Faltern als Raupenfutterpflanze.

Sabine Schumacher

Jugendgruppenleiterin

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Rekord – über 40 Teilnehmer bei der vogelkundlichen Exkursion

Strahlender Sonnenschein, eine traumhafte Kulisse, sehr gute Organisation… Stefan Schäfer als kurzweiliger Exkursionsleiter… und ein Grillfest als Abschluss: NABU Samtgemeinde Dransfeld und NABU Altkreis Münden hatten zur vogelkundlichen Exkursion geladen und über 40 Teilnehmer sind heute gekommen. Wir danken den Organisatoren für dieses schöne Event!

Unter den Teilnehmern waren übrigens Mitglieder von 4 NABU Ortsgruppen 😉

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Nachschlag gewünscht? Die nächste Exkursion ist schon am nächsten Sonntag (31.5.)

Text dazu siehe weiter unten 😉

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